Brustvergrößerung mit Eigenfett und Stammzellen (CAL)

Auf einen Blick

  • OP-Dauer: 3 bis 4 Stunden (ambulant)
  • Narkose: Ausschließlich örtliche Betäubung (Tumeszenzanästhesie)
  • Sport: Mikrokanülen: Frühestens nach 1 Woche (je nach Sportart)
    Standardkanülen: Frühestens nach 4 Wochen (je nach Sportart)
  • Gesellschaftsfähig: Nach wenigen Tagen
  • Voruntersuchungen: Bluttest und Sonographie/Mammographie/MRT, weitere Untersuchungen abhängig von individuellem Gesundheitszustand
  • Kompressionswäsche: Mikrokanülen: 1 Woche
    Standardkanülen: 6 bis 8 Wochen
  • Arbeitsunfähigkeit: 1 bis 2 Tage (individuell)
  • Kontrolltermine: Nach individueller Vereinbarung

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Die Brustvergrößerung mit stammzellangereichertem Eigenfett, engl. Cell-Assisted Lipotransfer (CAL), ermöglicht Brustvergrößerungen ohne Silikon oder sonstige künstliche Füllstoffe, ohne Skalpell und Narben, ohne Vollnarkose und ohne Beeinträchtigung der natürlichen Funktion der Brust.

Dieses Verfahren eignet sich sowohl für Frauen, die sich schon immer eine größere Brust gewünscht haben, als auch für Frauen, deren ursprünglich vorhandenes Brustvolumen sich z.B. durch Stillen oder Gewichtsabnahme verringert hat. Mit einem Eingriff sind üblicherweise Vergrößerungen von ungefähr einer halben bis zu zwei Körbchengrößen erzielbar.

Der Ablauf

Ihren Wunschtermin für den Eingriff vereinbaren Sie mit uns nach eingehender Beratung und Aufklärung.

Die Brustvergrößerung erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung in unseren speziell ausgestatteten Eingriffsräumen und dauert ca. 3 bis 4 Stunden.

Das für die Stammzellgewinnung und eigentliche Brustvergrößerung benötigte körpereigene Fett gewinnen wir durch Fettabsaugung. Bei der Liposkulptur, einer speziellen Form der Fettabsaugung, saugen wir Fettdepots ausschließlich gewebeschonend in Handarbeit ab. Dabei verzichten wir ausnahmslos auf die Verwendung von Saugmaschinen und Skalpell.

Wahlweise kommen bei der Absaugung dünne Mikrokanülen mit einem Durchmesser von 1,0 bis 2,5 Millimetern oder herkömmliche Standardkanülen mit einem Durchmesser ab 3,0 Millimetern zum Einsatz. Bei sehr schlanken Frauen kann erfahrungsgemäß nur genug Fett abgesaugt werden, wenn wir mit Mikrokanülen arbeiten.

Aus einem Teil des körpereigenen Fetts werden Ihre körpereigenen Stammzellen gewonnen, unter Reinraumbedingungen mit dem restlichen Körperfett aufbereitet und in Ihre Brüste injiziert.

Mit diesem stammzellangereicherten Fett ist ein deutlich dauerhafteres Resultat erzielbar, als mit den anderen Methoden des Eigenfetttransfers. Langfristig bleibt normalerweise ein Großteil des eingebrachten Volumens erhalten, weswegen ein Eingriff in der Regel ausreicht.

Was geschieht danach?

Der Nachsorgeaufwand ist relativ überschaubar: Sie müssen über Nacht einen Verband tragen, danach Kompressionswäsche. Wurden Standardkanülen verwendet, benötigen Sie die Kompressionswäsche für 6 bis 8 Wochen, erfolgte die Absaugung mit Mikrokanülen reicht üblicherweise 1 Woche. Circa 4 Wochen lang ist ein Sport-BH zu tragen.

Arbeitsfähig sind Sie nach einer Brustvergrößerung mit stammzellangereichertem Eigenfett normalerweise bereits 1 bis 2 Tage nach dem Eingriff. Wichtig ist, dass Sie in den ersten Wochen nach dem Eingriff nichts Schweres heben. Um Ihr kleines Geheimnis zu wahren, sollten Sie weite bequeme Kleidung über der Kompressionswäsche tragen.

Wann Sie wieder Sport machen können, hängt von der Sportart und Ihrem individuellen Heilungsverlauf ab. Wir begleiten Sie während des Genesungsprozesses und geben Ihnen individuelle Empfehlungen.

Das Ergebnis

Die Ergebnisse der Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen überzeugen durch ihre Natürlichkeit und jugendliche Straffheit. Da das zusätzliche Volumen ausschließlich aus körpereigenem „Material“ besteht, greift sich die vergrößerte Brust greift völlig „echt“ an und sieht in jeder Körperhaltung, ob in Ruhe oder Bewegung, natürlich aus. Der lokal verjüngende Effekt der Stammzellen verleiht der Brust oft zusätzlich ein jüngeres, festeres und strafferes Aussehen.

Mit einem Eingriff kann normalerweise eine Brustvergrößerung von ca. einer halben bis zu zwei Körbchengrößen erzielt werden. Typisch sind Vergrößerungen im Ausmaß von rund einer Körbchengröße. Die Einstichstellen der Injektionsnadeln verheilen an der Brust, ähnlich wie bei Blutabnahmen, fast immer ohne mit freiem Auge sichtbare Narbenbildung.

Bei der Brustvergrößerung mit stammzellangereichertem Eigenfett bleibt normalerweise ein Großteil des neuen Brustvolumens jahrelang erhalten. Auffrischungen sind daher meist überflüssig.

Sämtliche Nachher-Fotos geben das tatsächlich erzielte Behandlungsergebnis wieder. Zum Schutz der Anonymität der dargestellten Personen können individuelle physische Besonderheiten (z.B. Muttermale, Tattoos) entfernt worden sein.